Programm

Dienstag, 4. Juni 2019

08:30 Uhr
Registrierung und Eröffnung der Fachausstellung
09:30 Uhr
Begrüßung der Teilnehmer
09:45 Uhr
Keynote-Vortrag: Die Herausforderungen im Presswerk von heute mehr
Als weltweit führender Hersteller von Premium-Automobilen setzt die BMW Group bei ihren Fahrzeugen Maßstäbe in Qualität und Design. Zu beidem leisten präzise gefertigte Blechteile einen wichtigen Beitrag. Dabei darf die Wirtschaftlichkeit nicht zu kurz kommen. Für das Produktionssystem der BMW Group und insbesondere im Presswerk bieten die Digitalisierung und Methoden der Künstlichen Intelligenz die Chance, neue Optimierungspotenziale entlang der Wertschöpfungskette zu heben.
Auf Basis eines standardisierten und automatisierten Produktionssystems ‚Technologie Umformen‘ können wichtige Eingangsgrößen, Prozessparameter und Ausgangsgrößen der Fertigung für jedes Einzelteil mittels geeigneter Sensorik erfasst und mit einer Laser-Kennzeichnung auf der Rohplatine codiert werden. Das Bauteil lässt sich damit über seinen Entstehungsweg entlang der Prozesskette digital verfolgen. Aufbauend auf dieser Grundlage können Statistik- und KI-basierte Algorithmen Erkenntnisse liefern, die zur Verbesserung der Effizienz des Fertigungs- und Logistikprozesses und Erhöhung der Qualität der Produkte beitragen. Der Einsatz von digitalen Medien erhöht dabei die Flexibilität und die Reaktionsfähigkeit im Shopfloor.
Der umfassende Datenbestand und die Erkenntnisse aus dem Fertigungsprozess stellen ebenfalls eine Grundlage dar, um die Entwicklung und Planung von Produkt und Prozess zu verbessern.
Die Digitalisierung eröffnet auch neue Perspektiven zur Verbesserung der Qualität und Effizienz der Produktionsanläufe im Werkzeugbau. Ähnlich wie bei den bereits bekannten Diagnosesystemen im Fahrzeugservice unterstützen neuartige, digitale Diagnosesysteme, bei Presswerkzeugen die wichtigsten Kenngrößen zu erfassen und damit Feineinstellungen am Ziehwerkzeug vorzunehmen.
Die digitale Transformation mit ihren zahlreichen Facetten bedeutet eine tiefgreifende Veränderung für uns Menschen. Ein strukturiertes, rollenorientiertes, in sich schlüssiges und standardisiertes Qualifikationsprogramm ist ein Baustein des Change Prozesses im Produktionsressort und im Presswerk.
Referent: Jean-Marc Saubiez | BMW Group

1965 geboren im September in Frankreich; 1982 - 1987 Studium des Maschinenbaus, ECAM, Lyon, Frankreich (Ecole Catholique des Arts et Métiers, Abschluss mit Ingenieur-Diplom); 1987 - 1989 Studium der Luft- und Raumfahrt, ENSAE, Toulouse, Frankreich (Ecole Nationale Supérieure de l’Aéronautique et de l’Espace (Abschluss mit Ingenieur- Diplom); 1990 Stanford University / Department Aeronautics and Space, California, USA Forschungsprojekt im Auftrag von der NASA: CA-Simulation und Visualisierung von aerodynamischen Strömungen; 1991-1997 Dassault Systèmes, Paris, Frankreich Applikationsentwicklung CATIA V4, Expat Dassault bei BMW im Projekt Einführung CATIA V4; 08/1997 Eintritt in die BMW Group; 1997-2001 Referent IT-Projekte im zentralen IT-Bereich; 2002-2006 Referent IT- und Methodenprojekte in der Technologie Karosseriebau (Planungssysteme, Geometriesimulation); 2007-2010 Leiter Fertigungsmittel-Konstruktion und Geometriesimulation in der Technologie Karosseriebau; 2011-2013 Technologie Projektleiter Karosseriebau für die Derivate der Kompaktklasse; 2013-2014 Leiter Produkt und Prozessplanung Anbauteile, Finish, QMT in der Technologie Karosseriebau; 2015-2017 Leiter Produkt- und Prozessplanung Türen, Klappen, Seitenwände in der Technologie Umformen und Anbauteile; Seit 2018 Leiter Planungssystematik, Produktionstechnik, Wertschöpfungsorientiertes Produktionssystem im Bereich Umformen und Anbauteile

10:25 Uhr
Smart Press Shop. Nutzwert und Anlagenperformance in neuer Dimension. Die digitalen Lösungen von Schuler für das Presswerk mehr
Die Digitalisierung im industriellen Umfeld bietet viele Möglichkeiten, deren Nutzwert heute noch nicht vollständig ausgeschöpft ist. Als führender Pressenhersteller für Komponenten im automobilen Bereich hat Schuler begonnen, diese Potentiale in seinem Smart Press Shop zugänglich zu machen. Dies beginnt beispielsweise mit der Bereitstellung eines Digitalen Zwillings einer Presse mit all seinen physikalischen Eigenschaften innerhalb der Planungs- und Entwicklungsphase, um Funktionen zu testen oder mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen. Ein virtuelles Bedienzentrum ermöglicht ein Training von Anlagenbedienern, ohne die eigentliche Produktionsanlage zu blockieren. Der Smart Assist dient zur Optimierung von kinematischen Abläufen in der Presse, und mit dem Machine Monitoring System (MMS) werden sowohl Maschine als auch Produktion im laufenden Betrieb überwacht. Bei all diesen Vorgängen müssen Daten aufgezeichnet, vorverarbeitet und zu einem für den Anlagenbetreiber deutlich spürbaren Nutzwert transformiert werden. Das MMS erfasst und analysiert Betriebsdaten, um dem Betreiber eine solide Grundlage zur Verbesserung der Anlageneffizienz zu geben. Zusätzlich werden Produktionsdaten Bauteil für Bauteil gesammelt und ausgewertet, um eine lückenlose Dokumentation über alle relevanten Qualitätsmerkmale erstellen zu können. Dies ermöglicht hohe Qualitätsstandards, eine transparente und schnelle Analyse im Fehlerfall und reduziert so unnötige Stillstandzeiten.
Referent: Dr. Robert Vollmer  | Schuler Pressen GmbH

Dr. Robert Vollmer ist bei der Schuler Pressen GmbH seit 2017 für die Entwicklung von digitalen Produkten als Product Owner in einem agilen Umfeld tätig. Im Vordergrund seiner Tätigkeit steht die Schaffung von Nutzwerten für Produktionsanlagen wie Effizienzsteigerung oder Ressourcenoptimierung. Das Schuler Process Monitoring System ist hierbei eines der ersten am Markt verfügbaren Produkte des Schuler Smart Press Shop. Die Basis dazu erlernte er in seinen knapp 20 Jahren Berufserfahrung als Ingenieur für Umformtechnik, zuletzt in seiner Tätigkeit als stellvertretender Leiter am Institut Tools & Forming der Technischen Universität Graz und davor im elterlichen Werkzeugbau mit Schwerpunkt Stamping & Cutting. Herr Vollmer studierte berufsbegleitend Maschinenbau und Wirtschaftsingeneurwesen an der TU Graz und promovierte 2016 in den Bereichen Produktionstechnik und Werkstoffwissenschaften.

10:55 Uhr
Spotlight-Session
11:00 Uhr
Kaffeepause und Besuch der Expo

Forum 1

11:30 Uhr

Variable Losgrößen wirtschaftlich realisieren mehr
Steigende Variantenvielfalt und kleiner werdende Losgrößen sind aktuell zentrale Herausforderungen, die an die Presswerke der Automobilhersteller und der Zulieferer heute gestellt werden.

Der Vortrag von Herrn Kienle zeigt Optimierungspotenziale entlang der gesamten Prozesskette auf. Modernste Platinenfertigung mit Laserschneid-Technologie wird ebenso behandelt wie speziell für kürzeste Rüstzeiten konfigurierter Pressenlinien und effizientes Werkzeugtryout in Kombination mit geeigneten Simulationstools.
Referent: Hans-Peter Kienle | Schuler Pressen GmbH

Hans-Peter Kienle trat nach Abschluss seines Maschinenbau-Studiums an der Universität Stuttgart 1995 in die Schuler Pressen GmbH ein. Zunächst war er als Konstrukteur, später in der Projektierung im Bereich Highspeed-Pressen tätig. In dieser Zeit hat er unter anderem an Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Bereich Hochgeschwindigkeitsstanzen und Präzisionspressen mit Linearmotor Direktantrieb „Stanzrapid“ mitgewirkt. Ab 2003 war er für den Vertrieb in Deutschland und international für die Automobil-Zuliefer- und Hausgeräte-Industrie zuständig. Seit 2006 ist er Key Account Manager in der Division Automotive von Schuler. Neben seinen Vertriebsaufgaben beschäftigt er sich intensiv mit den Möglichkeiten der Digitalisierung des Presswerks und der Gestaltung digitaler Produkte.

Forum 2

11:30 Uhr

Smarte Lösungen zur Produktionsoptimierung für die Zulieferindustrie mehr
Die Kundenanforderungen an kleiner werdende Losgrößen verlangen auch in der Zulieferindustrie eine hohe Flexibilität und eine schnelle Reaktionsfähigkeit. Um diese zu ermöglichen muss der Produktwechsel in kürzester Zeit realisiert werden. An konkreten Praxisbeispielen wird vorgestellt wie Systeme zum vollautomatischen Werkzeugwechsel bei Transfer- und Folgeverbundpressen die Rüstzeiten reduzieren, das Fehlerpotential senken und die Gesamtproduktivität steigern.

Die gewonnene Zeit aus schnelleren Rüstwechseln wirkt sich beispielsweise auf Losgrößen oder die Produktionskapazität und damit auf die gesamte Prozesskette im Presswerk aus. Die Vorteile kurzer Rüstzeiten werden in den Gesamtkontext gesetzt und somit der individuelle Nutzen aufgezeigt. Weitere Effizienzsteigerungen lassen sich erzielen, indem kurze Rüstzeiten bereits bei Layout Neuplanungen oder Modernisierungen des Presswerks berücksichtigt werden.  

Referent: Andreas Banzhaf | Schuler Pressen GmbH
Referent: Max Thieme | Schuler Pressen GmbH

Nach seinem Maschinenbaustudium mit Schwerpunkt Produktionstechnik konnte Max Thieme erste Erfahrungen als Projektmanager für Prozessoptimierungsprojekte in Produktion, Qualität und Supply Chain erlangen. Anschließend war er im Industrial Engineering als Prozessentwickler für die Entwicklung und Planung von Prozessen, Betriebsmitteln, Technologien und Verfahren zuständig. Seit 2017 ist er bei Schuler Pressen als Produktmanager im Prozessmanagement für IT-Tools an der Anlage und am Büro-PC, Prozessschulungen und Dienstleistungen verantwortlich.

12:00 Uhr
Rentable 3D-Messtechnik: Effizienzsteigerung und Kostensenkung im Presswerk mehr
Optische 3D-Messtechnik trägt in der Blechumform-Industrie zu signifikanten Optimierungen in den Bereichen Produktentwicklung, Werkzeugbau, Presswerk und im Zusammenbau bei. Richtig eingesetzt gewährleistet sie schnelleren Produktionsstart, weniger Ausschuss, kürzerer und vorhersehbare Wartungsintervalle sowie mehr Durchsatz
Im Gegensatz zu den üblich eingesetzten Messmitteln wie z.B. taktilen3D-Koordinatenmessgeräten ermöglicht die optische 3D-Messtechnik eine berührungslose, flexible, und flächenhafte Messung der Bauteile und Werkzeuge. Absolute und analysefähige Messergebnisse stehen dadurch in kurzer Zeit direkt in der Produktion zur Verfügung. Da die Visualisierung der Messergebnisse immer durch die Geometriedaten (CAD) unterstützt werden kann, ist ein einfaches und schnelles Verständnis der Information gewährleistet. In diesem Beitrag werden Funktionsweisen und praktische Anwendungen verschiedener optischer Messverfahren vorgestellt:
•    Automatisierte 3D-Geometriemessung zur Form-und Maßkontrolle an Einzelblechen, Zusammenbauten und Werkzeugen
•    Dehnungsmessung zur Materialprüfung von Coils
•    3D-Formänderungsanalyse zur Bestimmung der Blechdickenabnahme an Blechbauteilen
•    Dynamische 3D-Bewegungsmessung zur Analyse von Werkzeugmaschinen.

Referent: Stephanie Adolf | GOM GmbH

Stephanie Adolf war von 2001 bis 2004 bei der Konica Minolta Europe GmbH, Langenhagen für den Vertrieb 3D-Laserscanner in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich. Von 2005 bis 2007 übernahm sie den Aufbau der 3D-Messtechniksparte mit Systemvertrieb sowie optischen und taktilen Lohnmessdienstleistungen bei der Forte+Wegmann OHG, Iserlohn, einem Spezialunternehmen für CAD/CAM und CNC-Bearbeitung im Luftfahrtsektor. Seit 2006 ist Stephanie Adolf bei der GOM mbH in Braunschweig beschäftigt, wo sie heute als Sales Operations Managerin die industrielle optische 3D Messtechnik mit den Schwerpunkten Materialprüfung, 3D Form- und Maßkontrolle und dynamische Bauteiltests weiter in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrtindustrie und in der Konsumgüterindustrie etabliert.

12:30 Uhr
Mittagspause und Besuch der Expo
13:30 Uhr
Flexibilisierung der Handhabung im Presswerk: weniger Greifer und flexible Bauteilaufnahmen mehr

Um der steigende Variantenvielfalt und kleiner werdenden Losgrößen Herr zu werden, sind neue Ansätze in der Produktionstechnologie von morgen erforderlich. Neben der breiten Einführung der Digitalisierung ist die Flexibilisierung der eingesetzten Hardware eine große Herausforderung. 

In seinem Vortrag zeigt Herr Löchte, wie neue Technologien die eingesetzte Handhabungstechnologie flexibilisieren und mit nur einem Greifer viele verschiedene Bauteile gegriffen werden können. Dadurch wird die Anzahl der Greifer im Einsatz deutlich reduziert und damit die Ressourceneffizienz beim Umrüsten, beim Lagern und der Beschaffung enorm verbessert.

Referent: Dr.-Ing Christian Löchte | FORMHAND Automation GmbH

Christian Löchte ist Mitgründer der FORMHAND Automation GmbH und als einer der Geschäftsführer tätig. Seit 2011 beschäftigt er sich mit der flexiblen Handhabung im Rahmen seiner Forschung an der TU Braunschweig. Seit 2016 arbeitet er in einem EXIST-Projekt zum Forschungstransfer, welches zur Produktentwicklung und schließlich zur Gründung der FORMHAND Automation GmbH führte. Dr.-Ing. Christian Löchte kümmert sich bei FORMHAND als promovierter Maschinenbauer und Wirtschaftsingenieur um die Prozessoptimierung bei unseren Kunden, das Marketing und den technischen Vertrieb.

14:00 Uhr
Wartung und guter Service als Schlüssel zu langfristiger Rentabilität für Umformanlagen
Referent: Wolfgang Wiedenmann | ANDRITZ Kaiser GmbH

1993 Abschluss Studium Maschinenbau an der Technischen Universität München; 1993 – 1997 FICHTNER Beratende Ingenieure, Stuttgart, Vertrieb; 1997 – 2007 ERMO Automations GmbH, Vertriebsleiter; Pressenautomation und Handhabungstechnik; 2007 – heute ANDRITZ Kaiser GmbH, stell. Vertriebsleiter

14:30 Uhr
Kaffeepause und Besuch der Expo
15:00 Uhr
WBI Wissensmanagement – Mitarbeiter handlungsfähig machen und dadurch die Qualität und Effizienz erhöhen mehr
Ganz im Sinne der Fachtagung "Mehr Effizienz im Presswerk" wird WBI Wissensmanagement am 4. Juni 2019 darüber informieren, wie  Mitarbeiter handlungsfähig gemacht werden und wie dadurch die Qualität und Effizienz erhöht wird.
 
Wissen besser integrieren – kurz WBI – ist eine einfache, pragmatische Methode des Wissensmanagements, die auf über 20 Jahren Entwicklungsgeschichte und Erfahrung basiert. Sie verknüpft Mensch, Organisation und Technik.
 
Das Ziel von WBI ist es, das Unternehmenswissen den Mitarbeitern so zugänglich zu machen, dass sie es für die erfolgreiche Bewältigung ihrer Aufgaben nutzen können.
 
Die Methode ist eine Art Baukasten, der durch seine einzelnen Module ganz einfach an die eigenen Anforderungen angepasst werden kann.

Referent: Abraham Sohm | Meusburger Georg GmbH & Co KG

Nach meinem erfolgreichen Abschluss der HTL Bregenz und dem berufsbegleitenden Wirtschaftsingenieurstudium an der FH Vorarlberg, habe ich einen neuen Weg eingeschlagen und beschäftige mich seither mit dem Thema WBI Wissensmanagement bei der Meusburger Georg GmbH & Co KG. Ich halte Vorträge und Workshops auf Fachkonferenzen und unterstütze Unternehmen bei der strategischen und operativen Einführung einer lebendigen Wissensdatenbank mit Hilfe von WBI Wissensmanagement.

15:30 Uhr
Neue Einblicke: Simulation und Software für das Presswerk
16:00 Uhr
Neue Transfersysteme für maximale Rentabilität
Referent: Juan-José Sánchez  | MISATI, S.L.

M. Sc. Mechatronik Universität Oviedo. Geboren 1976, Oviedo. Bei Misati seit Januar 2018. Ich halte Workshops zum Thema Erhöhung der Produktivität durch verbesserte Transfersysteme.

16:30 Uhr
Podiumsdiskussion: Wege zur Umsetzung - Gibt es ein Patentrezept?
Referent: Abraham Sohm | Meusburger Georg GmbH & Co KG

Nach meinem erfolgreichen Abschluss der HTL Bregenz und dem berufsbegleitenden Wirtschaftsingenieurstudium an der FH Vorarlberg, habe ich einen neuen Weg eingeschlagen und beschäftige mich seither mit dem Thema WBI Wissensmanagement bei der Meusburger Georg GmbH & Co KG. Ich halte Vorträge und Workshops auf Fachkonferenzen und unterstütze Unternehmen bei der strategischen und operativen Einführung einer lebendigen Wissensdatenbank mit Hilfe von WBI Wissensmanagement.

Referent: Dr. Norbert Wellmann | EFB Europäische Forschungsgesellschaft für Blechverarbeitung e.V.

1958 Geboren in Düsseldorf; 1977 Abitur am neusprachlich-naturwissenschaftlichen Gymnasium Düsseldorf-Gerresheim; 1977-1978 Grundwehrdienst Bundeswehr; 1978-1983 Studium Maschinenbau und BWL an der RWTH Aachen; 1983 Projekt Ingenieur bei der Recuperator Engineering Ltd., London, GB; 1984-1989 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der RWTH Aachen und der FEV GmbH, Aachen; 1989 Promotion zum Dr.-Ing.; 1989-1992 Verschiedene Leitungspositionen in Konstruktion, Entwicklung, Anwendungstechnik Kolbenschmidt AG, Neckarsulm; 1993-1994 Entwicklungsleiter KS Kolbenschmidt GmbH, Neckarsulm; 1995-1996 CMO KS Kolbenschmidt GmbH, Neckarsulm; 1997-1999 Leiter F&E und Anwendungstechnik w/w, Kolbenschmidt; Pierburg AG, Neckarsulm; 2000-2005 Geschäftsführer Bosal International N.V., Lummen, Belgien; 2005-heute Geschäftsführer Europäische Forschungsgesellschaft für Blechverarbeitung EFB e.V.

Referent: Dr. Robert Vollmer  | Schuler Pressen GmbH

Dr. Robert Vollmer ist bei der Schuler Pressen GmbH seit 2017 für die Entwicklung von digitalen Produkten als Product Owner in einem agilen Umfeld tätig. Im Vordergrund seiner Tätigkeit steht die Schaffung von Nutzwerten für Produktionsanlagen wie Effizienzsteigerung oder Ressourcenoptimierung. Das Schuler Process Monitoring System ist hierbei eines der ersten am Markt verfügbaren Produkte des Schuler Smart Press Shop. Die Basis dazu erlernte er in seinen knapp 20 Jahren Berufserfahrung als Ingenieur für Umformtechnik, zuletzt in seiner Tätigkeit als stellvertretender Leiter am Institut Tools & Forming der Technischen Universität Graz und davor im elterlichen Werkzeugbau mit Schwerpunkt Stamping & Cutting. Herr Vollmer studierte berufsbegleitend Maschinenbau und Wirtschaftsingeneurwesen an der TU Graz und promovierte 2016 in den Bereichen Produktionstechnik und Werkstoffwissenschaften.

Referent: Wolfgang Wiedenmann | ANDRITZ Kaiser GmbH

1993 Abschluss Studium Maschinenbau an der Technischen Universität München; 1993 – 1997 FICHTNER Beratende Ingenieure, Stuttgart, Vertrieb; 1997 – 2007 ERMO Automations GmbH, Vertriebsleiter; Pressenautomation und Handhabungstechnik; 2007 – heute ANDRITZ Kaiser GmbH, stell. Vertriebsleiter

17:15 Uhr
Closing ideas - Diskussion zum Abschluss
17:30 Uhr
Veranstaltungsende

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